Re: Was wäre wenn...ich meinen Senf dazugebe

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Geschrieben von Aeskulap78 am 06. Mai 2008 16:50:45:

Als Antwort auf: Re: Was wäre wenn...ich meinen Senf dazugebe geschrieben von Wolfi am 06. Mai 2008 15:41:58:

>Hallo Wolfi
Ich sehe rein vom Wort her nicht so viel Verbesserung, im Grunde sind beide Worte "abgegriffen und ein wenig negativ besetzt". Man sollte vielleicht einfach immer jeweils nach der sinnvollen Maßnahme streben, welche auch immer es sei.

Vielleicht oft auch zu beiden ... sehr viele Menschen sind noch nicht wirklich aufgeklärt. Ich selbst hab die Erfahrung gemacht, dass viele lieber in Tropfenform als in Globuli nehmen, weil ihnen Globuli lächerlich vorkommen.
(im Sinne: "Was werden schon ein paar Zuckerkügelchen bei so einer Verletzung ausmachen??")

Ich muss es respektieren und ihnen erklären dass sie dieselbe Wirkung haben.

>>>Die Schulmedizin stellt den Kampf dar.
>>Ist die Schulmedizin wirklich soo schrecklich dass man das Wort "Kampf" verwenden muss?
>....
>>Warum so extrem polarisieren? Gut - Böse; gewonnen - verloren
>Ich wäre da alleine vielleicht gar nicht drauf gekommen. Aber die Schulmedizin selbst benennt ihre Maßnahmen ja so. Die Ärzte kämpfen um das Leben der Patienten, mitunter sagt man auch ringen, aber auch Ringen ist ein Kampf. Mit Penicillin wurde der Kampf gegen die Bakterien gewonnen, man steht unaufhörlich im Kampf gegen den Krebs, die Gentechnik hat den Kampf gegen überhaupt alles aufgenommen... usw. halt. Die Patienten sollen ebenfalls ständig kämpfen und die Krankheit besiegen.
>Bei einem Kampf gibt es immer einen Verlierer, eher selten mal ein Patt. Und man muß immer auf der Hut sein, daß die Krankheit nicht irgendwann doch wieder erstarkt, besonders bei Krebs wird das ja ausführlich so geäußert (ständige Nachsorge bei Krebserkrankungen).

Man kann es aber auch sanfter ausdrücken, mit "auf der Hut sein" hast du Recht. Aber ist der Mensch nicht ständig auf der Hut? Er wird durch seine Krankheit dann nur eher daran erinnert, vor langer,langer Zeit seine Zeichen nicht beachtet zu haben und auch daran erinnert, dass vieles schiefläuft.

Seit meine Großmutter, die ich so liebe wie meine Mutter, 2001 sehr früh gestorben ist habe ich mich intensiv u.a. auch mit dem Thema Krebs, Sterben, Tod, Jenseits - mit der ewigen Gültigkeit der Seele - auseinandergesetzt.

"Krankheit ist weder Grausamkeit noch Strafe,
sondern einzig und alleine ein Korrektiv; ein Werkzeug,
dessen sich unsere Seele bedient,
um uns auf unsere "Fehler" hinzuweisen,
um uns vor größeren Irrtümern zurückzuhalten,
um uns daran zu hindern,
mehr Schaden anzurichten - und uns auf den Weg
der Wahrheit und des Lichts zurückzubringen,
von dem wir nie hätten abkommen sollen."
(Edward Bach)

Und genau dort setzt auch die Homöopathie an (auch wenn Bach der Bachblütentyp ist ;-)))

>>Es gibt keine Misserfolge, lediglich Feedback, wenn mans krass ausdrücken will.
>>Hat man denn verloren, wenn man nicht auf Anhieb ein Mittel gefunden hat das nicht passt?
>Kämpfen denn Homöopathen? Mühen sie sich nicht vielmehr, dem Patienten Hilfe zur Selbstheilung zu geben?

Ja, zum Glück! Behauptete ich je was anderes?


>Mißerfolge gibt es schon, meine ich, wenn kein passendes Mittel gefunden wird, und es dem Patienten immer schlechter geht.

Dann müsste ich schon schwerst depressiv sein. Dafür leben wir, um weiterzuforschen und nicht aufzugeben.


>"Die Auseinandersetzung (Krieg) stellt das Leben dar, und führt in den Tod, vielleicht den endgültigen Untergang. Den ewigen Frieden (Aufhebung der Konflikte) hat man im Tod - oder er führt zum ewigen Leben."

Ich nenne es, wie Seth sagte: "Die ewige Gültigkeit der Seele" - das ewige Leben klingt mir zu katholisch.


und Empathie ist es auch, was die Homöopathie wirken läßt (nach meiner Auffassung). Jedes Ding ist zu jedem anderen - theoretisch - empathisch, empathisch heilend, aufhebend. Wäre allgemeine Empathie gegeben, so wäre das Chaos gar kein Chaos mehr. Ob dann das Leben in dieser Form beendet wäre, keine Ahnung. Das Leben selbst gibt uns eigentlich eine andere Antwort. Denn diejenigen, die konfliktarm leben, leben i.d.R. gesünder und länger. Durch Empathie lassen sich Aggressionen aufheben, Leiden lindern, auch zwischenmenschlich, und natürlich via Kügelchen.

Absolut, doch gibt es auch die ewigen "Zankhähne", die weiß Gott wie alt werden, die brauchen den Streit *gg* um den empathischen, friedlichen Leuten eine Aufgabe zu geben damit sie sich unter Umständen ärgern dürfen.

Lieben Gruß euch allen
Claudia


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