Re: Was wäre wenn....

[ Forum für Homöopathie ]

Geschrieben von Paulo am 06. Mai 2008 14:27:10:

Als Antwort auf: Was wäre wenn.... geschrieben von ChristianB am 06. Mai 2008 03:48:46:

Eine homöopathische Antwort darauf liefern z.B. Tiermittel,
wie Lac caninum (Rudelverhalten, Gemeinschaft, Anführer, Leitwolf,
Getreue) oder Lachesis (Egozentrik, Macht Dominanz, Gier, Leidenschaft,
sexuelle Triebkraft), usw.

Wenn niemand "geil" auf Macht wäre, gäbe es auch keine Staaten, Republiken,
keine Dikataturen, aber vermutlich auch keine Demokratien (vorhin bin
ich noch einer Polizeieskorte mit Politkerschlitten auf Berlin´s Straßen
begegnet).
Irgendwie erinnert mich Deine Frage an das kommunistische Ideal der Chancen-
gleichheit für alle. Das ja in der Praxis bisher nicht funktioniert hat oder
sogar ins Gegenteil umgeschlagen ist. Denn auch da braucht es offenbar
Rudelführer und andere Leute, die gerne im Mittelpunkt stehen.

Da die Homöopathie nur z.T. auf den empirischen Wissenschaften, zum anderen
aber auch auf im weitesten Sinne spirituellen Ansichten über das Leben basiert,
wäre ein "Siegeszug" der Homöopathie wohl nur im Sinne einer Religion möglich gewesen. Denn in einer solchen stehen empirisch nicht (vollends) bewiesene
Ideen im Mittelpunkt.

Als Beispiel: Das konservative Christentum (vgl. mit Schulmedizin) ist die führende Religion in den wirtschaftstärksten Staaten der Welt. Wobei sich das gerade mit Blick auf China, Indien, usw. ändert. Die Naturrelgionen- und Völker wurde durch den Kolonialismus einfach überrannt, ebenso wie die Naturheilkunde.
Sie erleben zum Glück nun eine Renaissance und es darf und kann offenbar eine sanfte Revolution sein.
Wenn wir jedoch wollten, dass die Homöopathie über die Schulmedizin dominiert und die Leute Zwangbeglücken, wären wir nichts anderes als die Anhänger und Verfechter einer fundamentalistischen Glaubensrichtung.

Ich habe mal gelesen, dass erstgeborene Kinder öfter in die Fußstapfen der Eltern treten und konservative Werte annehmen. Die Zweitgeborenen, die sich von klein auf ihren Platz erkämpfen müssen (oder dieses Gefühl haben), werden auch später in ihrem Leben oft Revoluter sein. Das wäre die psychologische Antwort.
Homöopathisch (nicht damit der Thread noch ins Off-Topic verscheucht wird. ;o))
können wir den ewigen Revolutern vielleicht mit Tuberkulinum helfen, den ewig Eifersüchtig- und Rachsüchtigen ev. mit Lachesis und wenn man sich nie zugehörig fühlt zu dieser Gesellschaft, könnte einem Lac-can helfen, seinen ganz eigenen Platz darin zu finden.

LG
Paulo



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