Re: Auftreten alter Symptome während Behandlung

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Geschrieben von Wolfi am 30. April 2008 09:50:17:

Als Antwort auf: Re: Auftreten alter Symptome während Behandlung geschrieben von Birgit C am 30. April 2008 08:41:30:

Hallo Birgit,

sehr interessant Deine Ausführungen! Ich zitiere mal zwei Stellen:

>Krankheitssymptome weisen ja oft auf ein bestimmtes Thema hin.

(...)

>Wenn ich z.B. erkenne, was mich innerlich beinahe zur Explosion treibt, dann hat es mein Körper nicht mehr nötig, dies zu manifestieren. ABER: Jetzt ist es (leider) so, dass die Erkenntnis alleine nicht ausreicht. Sie muss letztentlich gelebt werden. Und hier beginnt ganz häufig das Auf und Ab, das sehr viele Heilungsprozesse kennzeichnet. Es geht nicht ganz kontinuierlich aufwärts, so nach dem Motto, jetzt habe ich verstanden, worum es geht und was ich ändern muss. Hier müssen wir uns im Klaren darüber sein, dass unser Denken, unser Fühlen, unser Verhalten leicht wieder in die jahrelangen Bahnen zurückfließt. Es sind sozusagen die super breit ausgebauten Straßen, während die neuen veränderten, auch als gut und richtig erkannten, Wege erst mal so was wie zarte Pflänzchen sind, die ganz gut gepflegt werden wollen.

Ich gehe jetzt mal von meinem Fall aus, was mir aufgefallen ist, aber ich könnte mir vorstellen, daß man das verallgemeinern kann. Dieses "Thema", das auch Du ansprichst, es ist eben meist, bei schweren Erkrankungen, nicht allein akut, sondern es zieht sich bereits durch's gesamte bisherige Leben. (Ich denke, das deckt sich mit dem Miasma). Mir fiel z.B. auf, daß sich mir bei der jeweiligen Bearbeitung des gleichen Themas dennoch andere Dinge "aufdrängten", erst waren es die aktuelleren Ereignisse, dann, bei gleichen Symptomen zurückliegendere, zur Zeit sind es weit zurückliegende Dinge, dennoch habe ich die gleichen Symptome. Interessant dabei finde ich auch z.B., daß ich auch die Art Träume aus meiner Kindheit habe, allerdings irgendwie mit mehr Abstand im Traum, wenngleich die Gefühle doch wieder die gleichen sind.

Jedenfalls, was ich sagen will, ich denke, daß eine wirklich schwere Erkrankung oftmals lange Zeit bereits besteht, bis sie durch ein erneut erschütterndes Ereignis angerührt wird, und das Faß sozusagen zum Überlaufen bringt. Ich wundere mich beispielsweise, daß ich die Symptome, die ich heute als krank einstufe, ja tatsächlich in ganz milder Ausprägung schon als Teenager hatte. Mir war das zuvor nie aufgefallen, wenngleich ich die Symptome damals wahrnahm und lästig fand, aber ich hatte sie eben nicht als krankhaft eingestuft, die habe ich einfach hingenommen, sie gingen ja auch wieder (ein Arzt hat das auch nie als krankhaft angesehen, natürlich war ich ja derzeit auch manchmal beim Arzt wegen irgendwas).

Mein jetziges Mittel, das dritte, hat mir ein Ereignis aus meiner Kindheit als Kind von ca. 8 Jahren richtig aufgedrängt anzusehen. Dieses Ereignis war mir immer bekannt, auch die Empfindungen dazu, aber ich habe dem eigentlich bisher keine eigene Bedeutung beigemessen, schon gar nicht im Bezug zu dieser Erkrankung. Unter dem Mittel ist mir vorgeführt worden und klargeworden, daß es im Grunde genau das gleiche Ereignis (von meinem Empfinden, aber auch tatsächlich vom Inhalt her), ist, welches schließlich im Erwachsenenalter zu meiner "richtigen" Erkrankung führte. Und dazwischen lagen sicher meist etliche, die nicht so gravierend waren, aber eben auch "das eigene Thema" berührten, so daß dieser "Weg in die auch körperlich spürbare und manifestierte Krankheit" immer schön wachgehalten und geebnet wird. Und all diese kleinen Erlebnisse, die "das Thema anrühren und wachhalten", das sind die "Rückfälle", also wenn man unter dem Mittel immer wieder neu mal die Symptome hat, könnte ich mir vorstellen.

Hoffe, jemand kann mit meiner Schilderung etwas anfangen.

LG
Wolfi


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