Re: Repertorisierung-Reanimation[[frust]]

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Geschrieben von Shana-Alice am 19. März 2008 16:49:26:

Als Antwort auf: Re: Repertorisierung-Reanimation[[frust]] geschrieben von Paulo am 16. März 2008 15:57:08:

><< >du kannst noch eine Schicht tiefer gehen.
Und zwar, indem du Deinen Patienten schildern lässt, was er über sein "tot gewesen sein" empfindet. Wie er es erlebt hat, was er davon mitbekam, die genauen Umstände davon und auch wie es ihm heute damit geht, wie er es verarbeitet.

<< >Sofern er es gut verarbeitet hat, mag er damit sogar keine Probleme mehr haben und sein "Knackpunkt" könnte genau so gut woanders liegen. Vielleicht überspielt er auch nur, wie sehr es ihn betroffen hat. Das gilt es herauszufinden.

<<<< meine Unerfahrenheit macht mich nicht blind, betriebsblind vielleicht, weil sie mir nahe steht. Mein Wissen ist zu gering, aber meine Wahrnehmungen und intuitiven Empfindungen haben sich *immer* bestätigt. Das ist keine Arroganz, sondern lang gelebter Erfahrungswert.

>Zehn verschiedene Menschen können jeweils anders auf denselben Reiz reagieren und dementsprechend ihr Simillimum bekommen. Zehn verschiedene Nahtoderlebnisse können jedes auf ihre spezielle Weise verabeitet werden und ihr individuelles Mittel bedürfen. Wobei es eine gewisse Anzahl von Arzneien gibt, die insb. Bezug zu Trauma, Schock u.ä. haben.

><<<< das ist der Grund, warum ich selbst nicht vorhabe ihr etwas zu geben, dazu bin ich nicht selbstsicher genug, deshalb übe ich. Ob sie sich Hilfe holt, ist ihr überlassen. Meine Intention ist es Mittel differenzieren zu lernen.Je problematischer, tiefgreifender die Fälle, umso schwieriger scheint mir dies.Hört diese Unsicherheit nicht auf, kann ich evtl. das Studium der H. vergessen. Es erschien mir zuerst so *easy* So alt werde ich vielleicht doch nicht mehr.

Noch etwas zu mir:Krankenschwester, die manchmal wider "besseres" Wissen handelt:

Wo ich Sicherheit spüre, agiere ich, Apallikern habe ich schon zur Kommunikation mit der Familie verholfen, nur durch lange Beobachtung ihrer Reaktionen auf Reize und Beschäftigung mit ihrer Vorgeschichte.
Nun warum beschäftige ich mich gerade mit diesem schwierigen Punkt. Tote, Sterbende, Reanimierte, operierte mit Nahtoderlebnissen begleiten mich schon mein gesamtes Leben, seit ich 4 Jahre alt war mache ich Sterbebegleitung, wußte damals nur noch nicht, daß es das ist. Von da an starben Menschen und Tiere in meiner Gegenwart, manchmal kamen sie nur zu Besuch zu uns nach Hause, während sie auf meine Eltern warteten, tröstete ich sie und sie starben ganz ruhig weg. Verletzte Tiere laufen auf mich zu und sterben auf meinen Füßen.Selbst Leute, mit denen ich im Streit lebte, baten mich bei ihnen zu sein um sie und ihre Familien zu begleiten. Vielleicht.. weil ich den Tod als etwas Natürliches zulasse?
Dann ist da das Gegenteil: Reanimation, hoffnungslose Fälle, die die Ärzte aufgegeben haben weiterbehandeln, mit Erfolg.Ich weiß einfach, es funktioniert, wieso, keine Ahnung. Vielleicht... weil ich unterbewußt weiß, daß ich nichts mehr falsch machen kann werde ich ganz sicher und übertrage es auch.
< liebe GrüßeShana-Alice



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