Re: Impfungen!
Geschrieben von Fine am 16. März 2008 21:41:02:
Als Antwort auf: Re: Impfungen! geschrieben von Steffie am 16. März 2008 19:00:19:
Hallo Steffi,
>In dieser Meinung bin ich erst kürzlich wieder bestätigt worden, als mein Frauenarzt mir eine Diskussion über den Sinn und Unsinn von Impfungen gegen Gebärmutterhalskrebs bei Mädchen im Alter von 8 Jahren - keine Krebsvorgeschichte in der Familie - aufzwang.<
Nun ja, man muss halt den Standpunkt nachvollziehen können, vor ca. 2 jahren wurde bei mir auch ein extrem hoher PAP festgestellt (obwohl kein Krebs in meiner Familie), Dieser Virus wird nuneinmal durch Geschlechtsverkehr übertragen. Die Frage ist nur, was er im Körper tut. Damals dachte ich auch meine Tochter wird geimpft, denn die Angst vor dem Ergebnis war unerträglich. Doch wie kann sich man als normal denkender Mensch erklären, dass der PAP vielleicht deshalb so mies ist, weil mir ein natürliches Warnsystem fehlt (Tonsillenektomie mit 15), dabei sind Mandeln vom Gebärmutterhals weit entfernt. Zudem hatte ich schwer Probleme damit, dass meine Tochter per Kaiserschnitt zur Welt kommen musste. Und die Angst vorm Krankwerden ist nunmal da, da ist es ein leichtes gegen alles impfen zu wollen, wenn man den Hintergrund nicht kennt.
Heute denke ich auch anders, denn kein Arzt konnte erklären warum der Pap sich mit der nächsten Schwangerschaft besserte... Und nun nach der normalen Geburt meines Sohnes schon fast wieder völlig normal ist, ohne Konisation und sowieso ohne Impfung. Dann fängt man an Nachzudenken, was die tieferen Zusammenhänge zwischen Psyche und Körper betrifft, aber vorher hätte ich einfach geimpft und gut.So ist das nun auch bei den anderen Impfungen, aber die (gemachte) Grundhaltung Angst ist nuneinmal noch da und nicht einfach wegdenkbar.
Für mich ist das alles ein laufender Prozess und bedarf Erfahrung und Wissen. Eine sehr liebe Person sagte mir erst, es hat bei ihr 5 Kinder gebraucht um jetzt mit einem guten Gefühl und ihrem Vertrauen in sich nie mehr ein Kind Impfen zu lassen.
Aber ich bin auf dem richtigen Weg, denn ich lasse nichts ungefragt zu und versuche mich über alles ausgiebig zu informieren... Der Patient wird langsam mündig
und lässt sich das auch nicht mehr nehmen.
Danke für alle Beiträge
Fine